Prozesskostenhilfe bei Scheidung

Sie haben kein, oder nur ein sehr geringes Einkommen? Ich beantrage für Sie Prozesskostenhilfe / Verfahrenskostenhilfe!

Sie können die Kosten Ihrer Ehescheidung vermutlich nicht selbst tragen? Das ist kein Problem, denn auch für ein Scheidungsverfahren kann Prozesskostenhilfe beantragt werden.

Anfrage / Erhebung zum Anspruch auf PKH

Um festzustellen ob für Sie die Prozeßkostenhilfe in Frage kommt und somit die Scheidung für Sie kostenlos ist , benötige ich folgende Angaben zu Ihrer persönlichen finanziellen Situation.
Bitte füllen Sie die unten stehenden Formularfelder möglichst vollständig aus.

Einkommen

Sind Sie erwerbstätig? Ja | Nein

freiwillige Angabe
freiwillige Angabe
freiwillige Angabe freiwillige Angabe freiwillige Angabe freiwillige Angabe

Ausgaben / Belastungen

Miete inkl. Heiz- und Nebenkosten?

freiwillige Angabe
freiwillige Angabe
freiwillige Angabe
freiwillige Angabe
Versicherungen / Beitrag €/mtl. freiwillige Angabe

Kontaktangaben

Pflichtangabe freiwillige Angabe

Bitte schreiben Sie den Sicherheitscode "kontakt" in das folgende Feld:
kontakt

Auch bei geringem Einkommen, wie z.B.

  • bei Sozialhilfebezug
  • als Geringverdiener
  • Bezug von Arbeitslosengeld II (sog. ALG 2)
  • bei finanzieller Belastung
  • oder hoher Verschuldung

können Sie sicher sein, dass ich Ihr Scheidungsverfahren zuverlässig und kompetent durchführe.
Bei Gericht stelle ich für Sie einen Antrag auf Prozesskostenhilfe und sorge dafür,
dass Sie die Ihnen zustehende staatliche Unterstützung erhalten.
Nehmen Sie Kontakt zu mir auf, ich sage Ihnen, ob für Sie die Bewilligung
von Prozesskostenhilfe für Ihre Scheidung grundsätzlich in Betracht kommt, beziehungsweise erstelle Ihnen kostenfrei und unverbindlich einen detaillierten Kostenvoranschlag.

Prozesskostenhilfe bei Scheidung für Anwalts- und Gerichtskosten

Die Scheidung der Ehe kann nur durch einen gerichtlichen Beschluss erfolgen, der auf ein vorangegangenes gerichtliches Verfahren folgt. Für diese Gerichtsverfahren vor dem Amtsgericht fallen sowohl Gerichts- als auch Anwaltskosten an, da das Gesetz zumindest für den Antragsteller im Scheidungsverfahren eine anwaltliche Vertretung vorschreibt.

Die Prozesskostenhilfe oder auch Verfahrenskostenhilfe dient dazu, den Parteien, die diese Kosten nicht aufbringen können, die Verfolgung oder Verteidigung ihrer Rechte zu ermöglichen und das Scheidungsverfahren durchzuführen.

Für die außergerichtliche Beratung und Vertretung gibt es entsprechend die Möglichkeit Beratungshilfe zu beantragen.

Wer kann Prozesskostenhilfe beantragen?

Prozesskostenhilfe erhält laut Gesetz derjenige, der einen Prozess führen muss, hier das Ehescheidungsverfahren, und die dafür erforderlichen Kosten nicht aufbringen kann. Weiterhin muss das gerichtliche Verfahren nach der Einschätzung des Gerichtes auch Aussicht auf Erfolg haben.

Ein Anspruch auf Prozesskostenhilfe besteht nicht, wenn eine Rechtschutzversicherung oder jemand anderes die anfallenden Verfahrenskosten übernimmt. Auch kommt Prozesskostenhilfe dann nicht in Betracht, wenn der Ehegatte im Rahmen der gesetzlichen Unterhaltspflicht für die Kosten aufkommen muss. In diesen Fällen müssen also die Kosten von den Ehepartnern selbst getragen werden.

Prozesskostenhilfe (Verfahrenskostenhilfe) kann also jeder für die Durchführung der Scheidung erhalten, der finanziell nicht in der Lage ist, die Gerichts- und Anwaltskosten aufzuwenden. D.h. jemand der über kein sonstiges Vermögen verfügt und z.B. Hartz IV, Sozialhilfe, Grundsicherung oder BAFÖG bezieht, erhält in der Regel auch PKH (Prozesskostenhilfe).

Aber auch bei sonstigen geringen Einkommen bewirkt die Prozesskostenhilfe, das die Partei auf die Gerichts- und Anwaltskosten entsprechend den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen entweder überhaupt keine Zahlungen oder monatliche Teilzahlungen leisten muss. Aus dem Einkommen müssen aber im Fall von Teilzahlungen maximal 48 Monatsraten, die das Gericht festsetzt, gezahlt werden.

Im Rahmen der Bewilligung von Prozesskostenhilfe kann der Partei ein Rechtsanwalt beigeordnet werden, dessen Gebühren dann von der Prozesskostenhilfe abgedeckt sind. Bei der Scheidung wird daher dem Antragsteller für das Gerichtsverfahren vor dem Amtsgericht ein Rechtsanwalt eigener Wahl beigeordnet, wenn die Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe (PKH) vorliegen.

Muss Prozesskostenhilfe zurück gezahlt werden?

Sollten sich allerdings die finanziellen Verhältnisse der Partei in den nächsten vier Jahren deutlich verbessern, kann das Gericht die aufgewendeten Kosten für das Scheidungsverfahren nachträglich verlangen. Verschlechtern sich die finanziellen Verhältnisse allerdings, können evt. festgesetzte raten verringert oder ganz gestrichen werden.

Im Falle der beabsichtigen Online Scheidung können Sie sich unverbindlich und kostenfrei mit mir in Verbindung setzen. Ich prüfe gern kostenfrei welche Kosten für Ihr Scheidungsverfahren anfallen und ob es Sinn machte Prozesskostenhilfe zu beantragen.

Für die Beantragung von Prozesskostenhilfe muss ein gesondertes Formblatt, die sogenannte Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse ausgefüllt werden. Dieses Formular können Sie im Downloadbereich jederzeit kostenlos herunterladen und ausdrucken.